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   Alte Bilder zum Thema Peterskirche und Peterskirchhof (nicht sortiert)

Vorschau Beschreibung Quelle
Klick vergrößert Peterskirche:
Die 1417 errichtete Kapelle wurde zur Kirche umgebaut.
Bild zeigt das Bauwerk um 1895.

 

Günter Moos

Klick vergrößert Alte Postkarte
Kunstverlag L. Klement - Frankfurt am Main
um 1900
Günter Moos
Klick vergrößert etwas Alte Postkarte
Frankfurt, Mondscheinkarte vom Peterskirchhof, 1899
Internet

Klick vergrößert Peterskirche: Südseite mit Denkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870-1871.
Errichtet 1881.
Das Denkmal war 1942 noch vorhanden. Nach dem Krieg stand jahrelang der leere Sockel auf dem Kirchhof.
Verbleib des Denkmals ist heute noch ungeklärt,
vermutlich eingeschmolzen.

 
Günter Moos

Klick vergrößert Kreuzigungsgruppe auf dem Peterskirchhof und am Dom. Die alte St. Peterskirche bildete bis zu ihrer Niederlegung 1893 das Eck der Schäfer- und Altegasse. Die alte St. Peterskirche war 1462 auf Sankt Petri Kettenfeier am l. August eingeweiht worden. Ein Jahr nach ihrer Vollendung wurde auch der Kirchhof angelegt und nach und nach durch Kauf und Schenkungen erweitert. Dessen ältester Teil erstreckte sich von der Kirche bis zur alten Mauer, nahm also das Terrain des jetzigen freien Platzes und des Kindergartens ein. Als zu Anfang des 16. Jahrhunderts die Pest in Frankfurt viele Opfer forderte, wurde diese Friedhofstätte geschlossen und 1508 ein neues Stück für die Begräbnisse erworben, ",damit die lebendigen Menschen des schedeligen Geschmacks der Doten unbeschwert pliben mogen". Dieser neue Friedhof lag zwischen dem noch jetzt stehenden, allerdings zugemauerten Tor und der jetzigen Brönnerstrasse, während die zweite und dritte Abteilung nach der Bleichstrasse hin im 17. und 18. Jahrhundert dazu erworben worden sind. Hier wurde im Jahre 1610 das aus Laacher Tuffstein gearbeitete Bildwerk Christus am Kreuze, zu Seiten Maria und Johannes, aufgestellt und zwar wie es bisher einer Niederschrift zufolge angenommen worden war "durch Hartmuth Nentern, einen reichen Gärtner und Ackermann zu seiner und zweier Ehefrauen Gedächtnis". Dies ist indes eine irrige Angabe, welche sich, wie Pfarrer Battenberg bemerkt, wohl nur auf die Tatsache stützte, dass die erste Frau Nenters, Loryshildis, am Fuße des Denkmais begraben lag und am Fusse der einen Nebenfigur kleine Statuetten angebracht waren, betende Figuren, welche das Wappen Nenters und seiner Frau trugen. Nenter selbst wurde nicht am Denkmal, sondern an einer anderen Stelle des Friedhofs begraben. Günter Moos
Klick vergrößert Pfarrer Battenbergs und andere neuere Forschungen und Vergleichungen haben nun das merkwürdige Resultat ergeben, dass Nenter oder Nenser nicht der Stifter, sondern im Verein mit dem damaligen Pfarrer an der Peterskirche, Heinrich Winter, der Veranstalter von Goldsammlungen in der Gemeinde war, aus denen die Kosten für das Denkmal bestritten wurden, ferner dass der kunstreiche Schöpfer desselben der 1514 in Mainz verstorbene und in dem ehemaligen Jgnaz-Kirchhof bestattete "ehrsame Meister Hans Backhoffer aus Sultzbach" war.
Ohne allen Zweifel war es auch dieser Meister, welcher die Kalvarienberge der Kreuzigungsgruppen an der St. Jgnatius-Kirche in Mainz, vor der evangelischen Kirche in Wimpfen am Neckar und an dem Dome in Frankfurt a. M, geschaffen hatte. Sicher ist es, dass die hiesige Gruppe eine Stiftung Jakob Heller's ist. Die Domgruppe ist unter den drei genannten die am besten ausgeführte. Backhoffer's Denkmal auf dem Peterskirchhof hatte unter den Einflüssen der Witterung und auch anderen Beschädigungen stark gelitten und wurde durch den Frankfurter Bildhauer Karl Rumpf sorgsamst restauriert; es ist zum besseren Schutz an eine andere Stelle des Friedhofs versetzt worden; durch Verbreiterung des Weges und Legung des Straßenbahngeleises ist hier ein größerer Verkehr erschlossen worden.
 
Klick vergrößert Pfarrhaus um 1900 Günter Moos

Klick vergrößert Pfarrhaus um 1900 Internet

Klick vergrößert Ostseite des 1. Kirchhofteils um 1900
Hinter der Bank ist das Körner-Epitaph - Grab von
Goethes Mutter Elisabeth geb. Textor zu sehen.
Günter Moos
Klick vergrößert Platz mit Peterskirche im Hintergrund (1905) Internet

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Klick vergrößert Neue Presse am Sonntag
Illustrierte Unterhaltungsbeilage
Frankfurt am Main
Nr. 50 - 10.Dezember 1950

Das Grab Merians auf dem Peterskirchhof.
Zeichnung: Richard Enders
Klick vergrößert

Klick vergrößert Peterskirche im zerstörten Nachkriegszustand
aussen (ca. 1951-1954)
Günter Moos

Klick vergrößert Peterskirche im zerstörten Nachkriegszustand
innen (ca. 1951-1954)
Günter Moos

Klick vergrößert Alte Postkarte aus 1896 von C. Hertel, Mainz
zeigt die Peterskirche in diesem Jahr
Günter Moos

Alter Raventein-Plan von 1864 Günter Moos

Klick vergrößert Peterskirche im Jahr um 1870
Fotograf Carl Friedrich Mylius
Historisches
Museum
Klick vergrößert Peterskirche im Jahr um 1870
Fotograf Carl Friedrich Mylius
Günter Moos

Klick vergrößert Peterskirche im Jahr 1965 ISG